Das Projekt zur integrierten Versorgung "integra - Neue Wege zur Gesundheit" ist eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen zahlreichen niedergelassenen Ärzten und der Klinik St. Marienstift Magdeburg unter Beteiligung des Verbandes der Angestelltenkrankenkassen (VdAK) und Arbeiter-Ersatz-Kassen (AEK), der IKK Sachsen-Anhalt und der IKK - Die nord- und mitteldeutsche. Ermöglicht wird dadurch die kurzstationäre Behandlung bei über 100 verschiedenen Operationen, welche üblicherweise bisher eine längere stationäre Behandlung erforderten.

Dabei brauchen die Patientinnen und Patienten keine Abstriche an der Qualität der Versorgung zu befürchten. Durch die enge Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten ist eine engmaschige Betreuung und Nachsorge sichergestellt. Zudem wird die Behandlung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) im Sinne einer externen Qualitätssicherung überwacht.

Die Magdeburger Vereinbarung war das erste Großvorhaben, das im Rahmen des § 140 a ff SGB V in der Bundesrepublik abgeschlossen worden ist. Diese Vorschriften sehen u. a. vor, dass niedergelassene Ärzte unter sich oder im Verbund mit einem Krankenhaus dem Patienten integrierte Behandlungsschritte anbieten können, wenn sie zu entsprechenden Vereinbarungen mit den Kostenträgern kommen. 

Seit 01.07.2002 besteht eine Vereinbarung mit der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt bezüglich der Kostenübernahme für die Behandlung vor und nach der kurzstationären Behandlung.

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